Erdgasautos schonen Umwelt und Klima
Der Kraftstoff Erdgas überzeugt nicht nur wirtschaftlich sondern auch ökologisch. So produziert ein Erdgasauto bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid als der vergleichbare Benziner und auch bei anderen Schadstoffen schneidet Erdgas gegenüber Benzin wesentlich besser ab: 75 Prozent weniger giftige Kohlenwasserstoffe und 53 Prozent weniger Stickoxide (mitverantwortlich für den so genannten Sommersmog).

Auch gegenüber Dieselfahrzeugen haben Erdgasautos in Sachen Umwelt die Nase vorn. Sie produzieren 95 Prozent weniger Stickoxide. Schwefeldioxid wird praktisch völlig vermieden, was auch für den die Gesundheit besonders gefährdenden Ruß gilt. Experten sehen daher Erdgasautos als wichtige „Waffe“ im Kampf gegen die hohe Feinstaubbelastung in Großstädten.

Das Klimaplus beim Fahren mit Erdgas dürfte in Zukunft noch größer werden, denn die Gaswirtschaft plant die Beimischung von nahezu klimaneutral erzeugtem Bio-Erdgas, was teilweise bereits umgesetzt wird.

Benzinemission   Dieselemission

zoom: Benzin-Erdgas

 

 zoom: Diesel-Erdgas

     
Freie Fahrt für Erdgasautos in Umweltzonen

Viele Städte haben Umweltzonen eingerichtet, die teilweise oder permanent gelten. Andere planen die Ausweisung solcher Regionen, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Welche Autos hier fahren dürfen, hängt von deren Schadstoffausstoß ab.

Nach der „Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge“, der so genannten Plakettenverordnung, werden Autos in vier Schadstoffgruppen eingeteilt: Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 1 oder schlechter erhalten keine Plakette, die saubersten Autos sind an einer grünen Plakette erkennbar. Dazwischen liegen die Plakettenfarben Rot und Gelb.

Alle serienmäßigen Erdgasfahrzeuge bekommen die grüne Umweltplakette (beispielsweise in jeder Kfz-Werkstatt oder beim TÜV). Sie haben damit in sämtlichen Umweltzonen freie Fahrt.