Der Betrieb von serienmäßigen Erdgasfahrzeugen ist genauso sicher wie der von Benzin- und Dieselfahrzeugen. Das bestätigen alle gängigen Crash- und Sicherheitstests.
Außerdem unterliegen auch Erdgasfahrzeuge den strengen Kontrollen des TÜV. So ist z. B. für die Erdgastanks bei der TÜV-Sicherheitsprüfung ein Berstdruck von 600 bar vorgeschrieben. Dies liegt um ein Vielfaches über den bei Unfällen normalerweise auftretenden Kräfte- und Hitzebelastungen. Im Extremfall sorgen Sicherheitsventile für ein gezieltes Abblasen und kontrolliertes Abbrennen des Erdgases.
Der TÜV Süddeutschland bestätigt: „Fahren mit Erdgas ist genauso sicher wie mit Benzin oder Diesel, die Brand- und Explosionsgefahr ist sogar geringer“
Parken in Tiefgaragen
Laut Garagenverordnungen der Bundesländer ist die Einfahrt für Erdgasfahrzeuge in Deutschland in jede Tiefgarage erlaubt. Der Garagen-Eigentümer kann die Einfahrt jedoch untersagen.
Crashtest und Brandversuch des ADAC
Der ADAC hat im Jahr 2005 mit einem Opel Zafira CNG einen Crashtest nach Euro NCAP-Norm und anschließend einen Brandversuch durchgeführt.
Die Ergebnisse:
Das Gassystem blieb sowohl beim Frontalcrash mit 64 Stundenkilometern als auch beim Seitencrash intakt. Die am Fahrzeugboden angebrachten Erdgasbehälter hielten trotz der Karosserieverformung ihre Position. Durch den robusten Metallkäfig, der sie umgibt, waren sie optimal geschützt und nahmen keinerlei Schaden. Die Leitungen wurden bei der Kollision zwar verbogen, hielten aber dank ihrer flexiblen Konstruktion absolut dicht. An der gesamten Gasanlage kam es zu keinerlei Lecks, was unter anderem auf die elektromagnetische Aktivierung der Sicherheitsventile zurückzuführen ist. Auch der Druckminderer blieb unbeschädigt.
Beim nachfolgenden Brandversuch funktionierten die Sicherheitseinrichtungen am Erdgassystem ebenso vorschriftsmäßig: Die Schmelzsicherungen wurden aktiviert, so dass das Erdgas kontrolliert entweichen und abbrennen konnte. Ein Explosionsrisiko bestand beim Versuch zu keiner Zeit.

Brandversuch Crashtest
Bildquelle: ADAC
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